06 Mai

20.06.2019 – 19 Uhr | Essen und Neuentreffen bei der FoodCoop Schinke09 | @ Mahalle (Waldemarstraße 110)

Bei veganem Bio-Essen gegen Spende informieren wir über die Idee der FoodCoop bzw. Einkaufsgemeinschaft im Allgemeinen. Im Anschluss wollen wir konkret werden und Interessierten den Einstieg in die FC Schinke 09 ermöglichen.

Ab 19 Uhr gibt es Essen aus Lebensmitteln der FoodCoop. Im Anschluss stellen wir die FoodCoop vor.

Kommt um euch zu informieren und um Fragen zu stellen. Auch wenn ihr schon wisst, dass ihr mitmachen möchtet, so ist ein Besuch an einem Einführungsabend unabdingbar.

Donnerstag, 20. Juni ab 19 Uhr
im Mahalle, Waldemarstraße 110, Kreuzberg

Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung via info@fcschinke09.de

Ein wenig mehr Infos hier: https://fcschinke09.de/?p=1

Selbermachen statt Supermarkt!
Gegen die Ausbeutung von Arbeiter*innen und Natur!
Gutes Essen für alle!

23 Apr

Do. – 16. Mai – 19 Uhr | Bio-Essen gegen Spende | Diskussion zu gutem Essen für alle im Kiez | @ Mahalle, Waldemarstr. 110

Wir wollen am 16. Mai nach 19 Uhr im Rahmen der FoodCoop Cuisine in der Mahalle (Waldemarstraße 110) über Armut, Essen, Arbeitsbedingungen und Verdrängung diskutieren. Dazu eingeladen haben wir die Anwohnerinitiative Kiezmarkthalle, einen Produzenten und Händler von ökologisch und kollektiv erzeugten Produkten, sowie die Erwerbsloseninitiative Basta!.

Anlass ist die Auseinandersetzung um die Markthalle 9, die zu einem Aufwertungsmotor im Kiez geworden ist. Kontrovers ist dieser Konflikt geworden, durch die Verdrängung des Aldis, dem letzten billigen Supermarkt in der fußläufigen Umgebung. Damit wurde öffentlich die Frage der Nahversorgung gestellt.

Wir wollen gutes Essen für alle. Mit „gutem Essen“ meinen wir, dass für die Konsument*innen gute Qualität, ausreichende Menge und angemessene Preise herrschen, dass für die Arbeiter*innen in Produktion, Transport und Verkauf/Verteilung gute Arbeitsbedingungen herrschen und gleichzeitig ökologisch und nachhaltig produziert wird. Das ist viel, aber weniger sollten wir nicht fordern.

Bisher scheint es den Leuten zu reichen am Konsum teilhaben zu dürfen. Billiges Essen soll verfügbar sein – egal zu welchen ökologischen und sozialen Produktionsbedingungen und egal unter welcher Ausbeutung der Aldi-Mitarbeiter*innen. Jetzt bricht das Angebot für billiges Essen um den Lausitzer Platz weg mit verheerenden Folgen, vor allem für Menschen, die nicht mobil genug sind um schnell zum Einkaufen irgendwohin zu fahren.

Welche Lösungsstrategien haben wir um darauf zu reagieren? Warum wird der Wegfall des Aldis so sehr bedauert, anstatt wütend zu sein, dass Menschen in unserer Gesellschaft so arm gehalten werden, dass sie einen Aldi benötigen?
Wie können wir für Menschen (auch die nicht-mobilen) die gesellschaftliche Teilhabe durch Konsum gewährleisten und gleichzeitig soziale und ögologische Standards einhalten. Können FoodCoops, Konsumgenossenschaften oder andere Modelle eine Lösung sein? Sind wir überhaupt willens eine Nahversorgung jenseits der Marktlogik zu denken und auszuprobieren?

10 Mrz

Do. 21.März | 19 Uhr | Info zur Kampagne „Free the soil!“ und Bio-Essen | @ Mahalle, Waldemarstr. 110

Die Foodcoop Schinke09 lädt ein:

Am Donnerstag, 21.3., ab 19 Uhr servieren wir im Nachbarschaftszentrum Mahalle (Waldermarstr. 110, Nähe Görlitzer Bahnhof) leckeres Bio-Essen gegen Spende.
Um 20 Uhr folgt ein Info-Vortrag zur Kampagne „Free the Soil!“, die für Klimagerechtigkeit und gegen die industrielle Landwirtschaft kämpft.

Die industrielle Landwirtschaft ist für über die Hälfte des globalen Ausstoßes an Treibhausgasen verantwortlich, wenn von Rodungen, über Düngung bis Transport alles einberechnet wird. Bisher wurde sie aber im Rahmen der Klimagerechtigkeitsbewegung relativ wenig angegangen. Deswegen sollen im September eine Massenaktion und ein Camp gegen eine Kunstdüngerfabrik bei Brunsbüttel an der Nordsee stattfinden.

Der norwegische Konzern YARA betreibt hier seine zweitgrößte Fabrik in Europa. Insgesamt verursacht YARA 0,5% der weltweiten CO2-Produktion und ist der größte europäische Einzelkäufer – also Verbraucher – von fossilem Gas.

Mehr Informationen zu den Klimagas-Emissionen der industriellen Landwirtschaft sowie zum Camp und zur Massenaktion gibt es hier: https://freethesoil.org/

Dort findet sich auch eine Broschüre des Climate Collective aus Kopenhagen aus dem letzten Jahr:

Industrial Agriculture and Climate Chaos. The Climate Collective (2018)

05 Aug

Selbermachen statt Supermarkt. Wie funktioniert eine FoodCoop? Und was bringt das überhaupt?

Herzlich Willkommmen!

FoodCoops sind ein guter Weg einen Teil des Alltags selbstorganisiert mit weniger Geld zu gestalten.

Wir beziehen gemeinschaftlich Produkte (Lebensmittel und mehr) von regio­nalen oder fair handelnden Liefe­rant_innen und achten besonders­ auf ökologische und soziale Produktionsbedingungen.

Es ist also eine konstruktive Kritik an all den Ausbeutungsverhältnissen in der industriellen Landwirtschaft und im Einzelhandel.

Wir organisieren regelmäßig Neuentreffen für Neueinsteiger*innen.
Interesse? Einfach melden – wir freuen uns auf Dich!

Kontakt über info@fcschinke09.de

01 Aug

Willkommen bei der Foodcoop FC Schinke09

Wir sind seit über zehn Jahren ein Zusammenschluss von Menschen aus Kreuzberg 36 und Nordneukölln, die Lebensmittel und andere Konsumartikel gemeinsam bestellen und damit gute Produkte günstiger beziehen. Dabei achten wir auf verschiedene Kriterien:

  • Alle Produkte sind vegan oder vegetarisch und entsprechen ökologischen Produktionsstandards.
  • Alle Produkte sollen möglichst regional oder fair gehandelt sein.
  • Die Produktionsbedingungen sollen auch für die Arbeiter_innen möglichst erträglich und hierarchiefrei sein, weshalb wir genossenschaftliche oder kollektive Lieferant_innen bevorzugen.

Wir organisieren uns über eine eigens entwickelte Internet-Software und ein (zwei)monatliches Plenum, zu dem aus jeder Bestellgruppe ein_e Delegierte_r kommt. Genaueres zu unserer Struktur, unseren Ansprüchen und Erfahrungen erfahrt ihr hier: FC Schinke09.

Alle 2 Monate finden unsere Einführungstreffen statt. In den anderen Monaten veranstalten wir Filmabende oder Vorträge rund um Thema Essen, wie es produziert wird und wie es zu uns kommt.

Hier gehts zur BESTELLSOFTWARE -> https://foodsoft.fcschinke09.de